German 14

200 Jahre staatliche Lehrerbildung in Württemberg: Zur by Prof. Dr. Ursula Pfeiffer-Blattner (auth.), Thomas

By Prof. Dr. Ursula Pfeiffer-Blattner (auth.), Thomas Wiedenhorn, Ursula Pfeiffer-Blattner (eds.)

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Seminargründung in Esslingen wird die Geschichte der staatlichen Lehrerbildung in Württemberg historisch aufgearbeitet. Das Forschungsinteresse richtet sich dabei vorrangig auf das Innovationspotenzial, das von der Neuorganisation der Lehrerbildung in ihren Anfängen ausgeht. In- und ausländische FachexpertInnen liefern wichtige Beiträge zu bedeutsamen Persönlichkeiten und historischen Kontexten und ordnen die Detailfragen in die gegenwärtige Diskussion zur Lehrerbildung ein.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Das optimistische Gehirn: Warum wir nicht anders können, als positiv zu denken

Das Gehirn ist die Zuversicht in individual Wie erzeugt unser Gehirn Hoffnung? Wie bringt es uns dazu, positiv in die Zukunft zu blicken? was once geschieht, wenn ihm das nicht gelingt? Wie unterscheiden sich die Gehirne von Optimisten und Pessimisten? Warum ist für die einen das Glas halbvoll, für die anderen halbleer?

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Gewerbetreibende 35,1 6. Landwirte 23,5 7. Arbeiter 3,8 Abb. 3: Statistik zur sozialen Herkunft in den Seminaren Esslingen und Nürtingen (1859-1911) Sehr markant dominieren drei Berufssparten: Gewerbe (Handwerk, Gastwirte), Lehrer und Landwirte. Für Schüler aus Akademikerfamilien kam das Seminar als Bildungslaufbahn nicht in Frage, schon deswegen nicht, weil der Abschluss nicht zum Studium an einer Universität berechtigte. Familien, deren Väter einen kaufmännischen Beruf ausübten oder als Beamte beschäftigt waren, schickten nicht allzu oft ihre Söhne ins Seminar.

Von nun an nahmen die beiden Seminare jeweils nur noch einen Jahrgang auf und wechselten sich dabei ab, Esslingen nahm nur noch in jedem zweiten Jahr Neubewerber auf. Auf diese Weise sollten die Seminare überschaubar bleiben und jeweils insgesamt nicht mehr als 80 Ausbildungsplätze anbieten. Mit der Neugründung verknüpfte die Regierung eine Reform der gesamten Ausbildung. Nach den Esslinger Erfahrungen bewährte sich die dreijährige Ausbildungszeit mit nur einjähriger Vorbereitungszeit nicht. Denzel hatte oft genug die mangelnde Vorbereitung der neu Aufgenommenen beklagt.

Damit war gesichert, dass Vorbereitungsanstalt und Seminar personell und inhaltlich eng zusammenarbeiteten. Dies ermöglichte es, einen fünfjährigen einheitlichen Ausbildungsgang zu schaffen. Abb. 4: Das Seminargebäude (rechte Straßenseite) wurde 1843, der stattliche Backsteinbau der Präparandenanstalt (linke Straßenseite) 1894 eingeweiht. Gustav Pfisterer, 1874 bis 1887 Esslinger Seminarrektor, hat die größten Schwierigkeiten der Anfangsjahre prägnant zusammengefasst. Die rund drei Jahrzehnte von 1811 bis 1843 charakterisiert er in folgender Weise: „Es ist dies die Zeit des mühsamen, aber immer erfolgreicheren Sichherausarbeitens aus den 34 Erich Müller-Gaebele und Thomas Wiedenhorn kümmerlichen Zuständen des Anfangs zu immer größerer Selbstständigkeit und immer klarerer und festerer Ordnung (Pfisterer 1881, S.

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