German 8

Adipositas-Fibel by Alfred Wirth

By Alfred Wirth

Die Zahl der übergewichtigen Patienten nimmt ständig weiter zu. Um ihnen helfen zu können, müssen die Ursachen und therapeutische Möglichkeiten abgeklärt werden. - Welche Rolle spielt die genetische Disposition? - Kann Adipositas die Ursache für Krebserkrankungen sein? - Wer soll wieviel abnehmen? - Wie sinnvoll sind Diäten? Psychotherapien? Medikamente? - Ist der Magenballon obsolet? Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt in übersichtlicher Weise das vorliegende Buch. Zahlreiche Tabellen und Grafiken verdeutlichen aktuelle Studienergebnisse ohne zu großen wissenschaftlichen Ballast. Alle Bereiche des interdisziplinären difficulties Adipositas werden leichtverständlich für Ärzte und Ernährungsberater dargestellt.

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Bodennutzung und Viehhaltung im Sukumaland/Tanzania: Die Organisation der Landbewirtschaftung in afrikanischen Bauernbetrieben

Die Boden des tropischen Afrika werden hauptsachlich von klein bauerlichen Familien genutzt. Die dortigen Bauernbetriebe verfiige- gemessen an dem Stand des landbautechnisch Moglichen und wirtschaft lich Sinnvollen - uber erhebliche Leistungsreserven, die durch die Ein fiihrung von Verbesserungen und Neuerungen und den in Wechselwirkung dazu stehenden sozialen und kulturellen Wandel vergleichsweise rasch und billig erschlossen werden konnen.

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Bei jedem Adiposen sollte man bei der korperlichen Untersuchung auf die Konstitution, die Intelligenz, den Tonus der Muskulatur und die Auspragung der Finger, Zehen und Genitalorgane achten. Patienten mit Prader- Willi-Syndrom (s. 1) weisen einen monogenetischen Defekt auf. Sie fallen haufig wegen Verhaltensproblemen mit Schwierigkeiten in ihrer sozialen Umgebung und Unterbegabung auf. Nicht selten nehmen sie oft gro~e Nahrungsmengen unterschiedlichster Art (z. B. Tierfutter) zu sich. Fast aIle Betroffenen sind abdominal adipos.

Es handelt sich urn auffallige EBcharakteristika. Dazu gehoren Naschen ("nibbling"), HeiBhunger ("craving") und Erbrechen (Abb. 5). Ein gezugeltes Eflverhalten ("restrained eating") ist auffallig, wird bisher jedoch nieht als Krankheit eingestuft. Viele Adipose halten ihr Gewicht, indem sie sich beim Essen standig kontrollieren. Feststellen laBt sich dieses Verhalten, indem man durch einen Trick die kognitive Kontrolle beseitigt (enthemmt ="disinhibition"). Die gezugelten Esser essen dann anders SYMPmM : ABNORMES eSSEN UND essVERHALTEN • Naschen (nibbling) • HeiBnJnger (cravl'lg) • Erbrechen • StehIen unci Harten Val Nahrung IJSW .

Hinzu kommt die Anderung der Tischgemeinschaft. Ein regelrechtes Fruhstuck nimmt nur noch jeder 4. Schuler in Deutschland zu sich. Ein gemeinsames Essen in der Familie ist inzwischen eher die Ausnahme als die Regel. Adipose werden haufig diskriminiert und sozial benachteiligt. Auch die Einstellung Adiposen gegenuber unterliegt kulturellen und zeitlichen Eintlussen. Bereits Kinder haben Vorurteile und diskriminiereno Mit Dicksein assoziieren sie Unsauberkeit, Faulheit, Dummheit und Nachlassigkeit - nur negative Eigenschaften.

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