German 8

Angst: Grundlagen und Klinik. Ein Handbuch zur Psychiatrie by Dr. med. Friedrich Strian (auth.)

By Dr. med. Friedrich Strian (auth.)

Show description

Read Online or Download Angst: Grundlagen und Klinik. Ein Handbuch zur Psychiatrie und medizinischen Psychologie PDF

Best german_8 books

Bodennutzung und Viehhaltung im Sukumaland/Tanzania: Die Organisation der Landbewirtschaftung in afrikanischen Bauernbetrieben

Die Boden des tropischen Afrika werden hauptsachlich von klein bauerlichen Familien genutzt. Die dortigen Bauernbetriebe verfiige- gemessen an dem Stand des landbautechnisch Moglichen und wirtschaft lich Sinnvollen - uber erhebliche Leistungsreserven, die durch die Ein fiihrung von Verbesserungen und Neuerungen und den in Wechselwirkung dazu stehenden sozialen und kulturellen Wandel vergleichsweise rasch und billig erschlossen werden konnen.

Extra info for Angst: Grundlagen und Klinik. Ein Handbuch zur Psychiatrie und medizinischen Psychologie

Example text

Die gieichen Situationen, die gieichen aversiven Reize werden ais viel weniger belastend erfahren, wenn eine Kontrolle moglich ist. Dies IiiBt sich schon bei Kindem feststellen (Gunnar-von Gnechteon, 1978). Eine Abnahme der Angst ist selbst dann festzustellen, wenn die Kontrolle nur fiktiv ist. Eine der Ursachen dafiir Iiegt nach Bandura darin, daB aufgrund der Annahme, eine Kontrolle ausiiben zu konnen, jene Gedanken reduziert werden, durch die die Gefahr noch zusatzlich besonders deutlich vor Augen gefiihrt wird, und die eigenen Fahigkeiten generell herabgesetzt und als gering eingestuft werden.

Eine Abnahme der Angst ist selbst dann festzustellen, wenn die Kontrolle nur fiktiv ist. Eine der Ursachen dafiir Iiegt nach Bandura darin, daB aufgrund der Annahme, eine Kontrolle ausiiben zu konnen, jene Gedanken reduziert werden, durch die die Gefahr noch zusatzlich besonders deutlich vor Augen gefiihrt wird, und die eigenen Fahigkeiten generell herabgesetzt und als gering eingestuft werden. Durch diese Vorstellungen wird zusatzlich Angst hervorgerufen, und die Fahigkeit, eine Situation zu bestehen, erscheint noch geringer.

Der ProzeB der Konditionierung erscheint daher an die Bildung bestimmter Erwartungen iiber die Abfolge von Reizen gebunden zu sein. Die vorausgehenden Reize miissen Signalwert fiir die spater erfolgenden Reize bekommen (Tolman, 1932). Die Bildung solcher Erwartungen ist wichtiger als die wiederholte Erfahrung einer engen zeitlichen Koppelung. Die Starke der Erwartungen kann als identisch mit der Assoziationsstarke betrachtet werden. Sie nimmt im Fall der Angst zu, wenn die vorausgesehene Bedrohung deutlich groBer als erwartet ist und nimmt ab, wenn sie deutlich geringer ist als erwartet.

Download PDF sample

Rated 4.46 of 5 – based on 7 votes